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Der Preis des Ruhms
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02.02.2012 Quelle: www.sos-galgos.net
Am vergangenem Freitag endetete der diesjährige Wettkampf der Galgos auf freiem Feld, das LXXIX Campeonato de España de Galgos en Campo, copa Su Majestad El Rey, der diesjährige Champion von Spanien ist die Galga Yuma aus Valladolid, teilgenommen an diesem Wettbewerb haben 4 000 Galgos.

Die Reportage berichtet, dass Yumas Besitzer Óscar seine Galga schweren Herzens verkaufen musste, aus Angst, die könnte gestohlen werden. Es ga viele Interessenten für Yuma und sie wechselte schließlich für 30 000 € den Besitzer. “Yuma wurde in Tordesillas 30 Monate lang aufgezogen, jetzt bleiben noch ihre Eltern und Geschwister, um die Art zu erhalten. Es ist der Preis des Ruhms, sich von etwas zu trennen, was fast etwas wie ein Kind ist um seine persönliche Ruhe zu finden.”

Dies klingt so, als ob der Besitzer der Galga wirklich an seinem Hund hing, allerdings deutet ein Kommentar bei You Tube darauf hin, dass Óscar diese Galga gar nicht aufgezogen hat, sie ihm wohl doch nicht wie ein eigenes Kind am Herzen liegt, er weder die Mutter noch den Vater von Yuma besitzt.

In Spanien gibt es mehr als 180 000 Galgueros und 500 000 Galgos, Schätzungen gehen davon aus, dass jährlich 50 000 Galgos ihr Leben lassen müssen.

Bald wird der ganze Wirbel um diesen Wettbewerb vergessen sein, für Nachwuchs für die kommende Jagdsaison mit Galgos ist schon gesorgt, die Tierheime füllen sich, streunende Galgos werden gesichtet, können aber aufgrund ihrer Scheu oft nicht eingefangen werden, viele Tierheime und Pflegestellen haben keine freien Kapazitäten für die Aufnahme neuer Schützlinge, Perreras sind zum Bersten gefüllt mit dem Wegwerfprodukt der Galgueros und auch ungewollte Würfe werden ganz bequem und legal entsorgt. Jedes Jahr das gleiche Drama, jedes Jahr das gleiche Leid, jedes Jahr die gleiche Verzweiflung, ein niemals endender Kampf gegen Windmühlen. Einigen Galgos kann geholfen werden, viele andere erleiden einen schrecklichen Tod.

Schluss mit der Jagd mit Galgos!

Siehe auch:
Die dunkle Seite Spaniens

 

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